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Historische Übersicht Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN A1)
Am 8.9.1884 eröffnete die Altona-Kaltenkirchener-Eisenbahngesellschaft die
Bahnstrecke von Altona nach Kaltenkirchen. 5 Jahre später wurde die
Bahnstrecke nördlich von Kaltenkirchen bis nach Bad Bramstedt verlängert.
1902 wurde der Streckenabschnitt von Eidelstedt nach Eidelstedt Reichsbahn
für den Güterverkehr gebaut. Die zunächst im Altonaer Bereich auf dem
Plateau der Chaussee Altona-Kiel führende Bahn wurde 1912 auf eine eigene
Trasse verlegt. Endbahnhof in Altona war der sog. Kaltenkirchener Platz,
dort befindet sich heute ein zentraler Paketterminal der Post (seit der
Umstrukturierung der Post in den 90'ern ohne Gleisanschluss, die ehemaligen
Gleisanlagen sind jedoch noch tw. erhalten bzw. von der S-Bahn-Haltestelle
Diebsteich aus gut zu erkennen).
Zum 1.8.1916 wurde die Bahnstrecke nördlich bis nach Neumünster-Süd
verlängert und die Bahngesellschaft in Eisenbahngesellschaft
Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN) umbenannt.
Nach dem Bau der neuen S-Bahn-Trasse
von Hamburg nach Eidelstedt wurde der Streckenabschnitt Altona-Eidelstedt
für den Personenverkehr stillgelegt (danach noch Güter-Anschlussgleis).
Seit dem 29.9.1965 enden die Züge der AKN-Linie A1 direkt am S-Bahnsteig
in Eidelstedt (Anschluss an die S-Bahnen nach Hauptbahnhof, Altona und
später Pinneberg).
In Ulzburg-Süd besteht Anschluss an die A2 nach Norderstedt; in Ulzburg
an die A3 nach Elmshorn. Im Jahr 2000 wurde der Streckenabschnitt im Ortsbereich
von Henstedt-Ulzburg durch Tieferlegung und gleichzeitigen zweigleisigen
Ausbau verändert. Die AKN befindet sich heute im gemeinsamen Besitz
des Landes Schleswig-Holstein sowie der Stadt Hamburg. Die Bahnstrecke
ist nicht elektrifiziert und wird tw. in dichtem Takt von der AKN mit
Dieseltriebwagen betrieben.
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