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Historische Übersicht Altona-Kiel

Die dänische Bahnstrecke Altona-Kiel wurde am 18.9.1844 eröffnet, am Geburtstag des dänischen Königs Christian VIII. Schleswig-Holstein und auch Altona gehörten damals zu Dänemark, der Landesteil Holstein mit Altona aber gleichfalls zum Deutschen Bund. Schleswig und Holstein wurden erst später von einer Preussisch-Österreichischen Allianz annektiert. Altona wurde erst in den 1930'er Jahren durch das sog. Gross-Hamburg-Gesetz der Nationalsozialisten nach Hamburg eingemeindet. Da auch eine Stichstrecke zum Hafen Glückstadt an der Elbe (ebenfalls eine Stadtgründung des dänischen Königs) geplant war wurde die Bahnstrecke von der Altona-Kieler Eisenbahngesellschaft nicht über den kürzeren Weg über Barmstedt sondern über Elmshorn realisiert, von wo aus die Bahnstrecke nach Glückstadt gebaut wurde (heute ein Teil der sog. Marschbahn Elmshorn-Westerland).

Die Bahnstrecke ist heute verkehrlich eine der wichtigsten Bahnstrecken in Schleswig-Holstein und verbindet Hamburg nicht nur mit Kiel sondern über Neumünster hinaus auch mit Flensburg und Dänemark. Die gesamte Strecke wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein Anfang der 90'er elektrifiziert (sowohl Altona-Kiel wie auch Neumünster-Flensburg-Dänemark). Nach Eröffnung der Ostsee-Querung bei Kopenhagen dient die Bahnstrecke verstärkt auch dem internationalen Gütertransitverkehr mit Skandinavien. Der südliche Streckenabschnitt zwischen Altona und Elmshorn wird zudem durch die Marschbahn (Altona-Sylt) wie den umfangreichen Pendlerverkehr auf einer wichtigen Siedlungsachse nach Hamburg (HVV) belegt. Insbesondere der nur zweigleisige Streckenabschnitt zwischen Pinneberg (Ende der getrennt geführten Gleichstrom-S-Bahn von Hamburg aus) und Elmshorn (Abzweig der Marschbahn) ist ein Engpass im Bahnnetz.


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